Traumabehandlung, Würzburg, Franken, Unterfranken
| DER VEREIN | TRAUMA-WEGWEISER | TELEFONSPRECHSTUNDEN | VERANSTALTUNGEN/FORTBILDUNGEN | VORTRÄGE |
 
NEWS

Symposium: „Körper - Kunst - Narrativ
Es gibt mehr als einen Weg in der Traumabehandlung“

Veranstaltungsflyer
Samstag, 18.11.2017
Campus Hubland Süd der Universität Würzburg
Z 6 Zentrales Hörsaalgebäude


EMDR-Curriculum Würzburg 2017/18
Veranstaltungsflyer
Teil 1: 02.-03.12.17,
Teil 2: 24.-25.02.18,
Teil 3: 21.-22.04.18
Neuroraum Fortbildung,
Semmelstr. 36/38
97070 Würzburg


Trauma - Yoga Kurse
Flyer
Montags 9:00 - 10:00 Uhr ab 09.10.2017 Termine und Anmeldung
Freitags 17:30 - 18:30 Uhr ab 06.10.2017 Termine und Anmeldung


STELLUNGNAHME
Gesetz zur Einführung beschleunigter Asylverfahren
Abschiebung traumatisierter Geflüchteter?
Geplante Asylrechtsverschärfung höhlt Schutz von traumatisierten Überlebenden von Folter und Kriegsgewalt aus
Stellungnahme.pdf

Stellungnahme AsylG.PDF
Claudius Aschenputtel Konzept11437.pdf
Paritaet_asylverfahren_2014.pdf
IM Bayern Übersicht Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Flüchtling....pdf
DRK Broschuere_RechtlGrundl_web.pdf
Das Versprechen von Dublin.pdf
Flüchtlinge Bayern.pdf


19.10.2015 FILMABEND "WELCOME" IM PROGRAMMKINO CENTRAL
http://www.aktiv-in-wuerzburg.de/fortbildungen-und-veranstaltungen/item/filmabend-welcome-im-programmkino-central
FILMABEND.pdf


Aktuelle Forschungsprojekte im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
"Ich bin sicher"
Ein interdisziplinäres Projekt zur Erforschung der Adressatensicht und der Entstehung einer "Kultur des Hinsehens".
Im Verbund mit: Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim; Prof. Dr. Jörg Fegert, Universitätsklinikum Ulm
Achtung: Online-Befragung läuft!
Infos auf: www.projekt-ichbinsicher.de

"Safer Places - Wir achten (auf) uns"
Ein interdisziplinäres Projekt zum achtsamen Umgang unter Jugendlichen in Jugendverbänden, Jugendzentren und Jugendhäusern.
Im Verbund mit: Prof. Dr. Elisabeth Tuider, Universität Kassel; Prof. Dr. Wolfgang Schröer, Universität Hildesheim
Achtung: Online-Befragung läuft!
Infos auf: www.safer-places.de



Neu: Fonds sexueller Missbrauch, ab sofort sind Anträge auf Hilfen nach den unten dargestellten Bedingungen möglich.
www.fonds-missbrauch.de

Der Fonds im Überblick
Der Fonds Sexueller Missbrauch will Betroffenen helfen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuellen Missbrauch erlitten haben und noch heute unter dessen Folgewirkungen leiden.
Betroffene, die in der Familie im Rahmen eines Abhängigkeitsverhältnisses sexuell missbraucht wurden, können Sachleistungen wie z.B. Therapien beantragen.
Leistungen aus dem Fonds sind für Betroffene gegenüber den gesetzlichen Leistungen nachrangig. Das bedeutet, dass er sich nur an die Betroffenen richtet, die Leistungen nicht schon aus den bestehenden Hilfesystemen (z.B. Gesetzliche und Private Krankenversicherung, Gesetzliche und Private Unfallversicherung, Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz) gemäß ihren Bedürfnissen erhalten.
Auch zivilrechtliche Ansprüche gegen die verantwortliche Organisation, die Täterin oder den Täter haben Vorrang vor den Leistungen aus dem Fonds Sexueller Missbrauch, sofern sie (noch) gerichtlich durchgesetzt werden können und dies auch zumutbar ist.

Aufgabe des Fonds ist es, noch andauernde Belastungen als Folgewirkung des Missbrauchs auszugleichen bzw. zu mildern. Ein Rechtsanspruch besteht nicht.
Allgemeine Informationen zum Fonds Zur Errichtung des Fonds Sexueller Missbrauch stellt der Bund für den Fondsteil familiärer Bereich zum 1. Mai 2013 insgesamt 50 Mio. Euro zur Verfügung.
Betroffene können aus dem Fonds Sachleistungen in Höhe von bis zu 10.000 Euro beantragen.
Menschen mit Behinderungen können darüber hinaus Mehraufwendungen bis zu einer Höhe von 5.000 Euro beantragen, die notwendig und angemessen sind, damit sie die Hilfeleistungen auch tatsächlich in Anspruch nehmen können (z.B. Assistenzleistungen, erhöhte Mobilitätskosten).
Welche Leistungen werden gewährt? Voraussetzung für Hilfemaßnahmen ist immer, dass ein nachvollziehbarer Zusammenhang zwischen dem sexuellen Missbrauch und den heute noch vorhandenen Folgen zu erkennen ist. Die beantragten Hilfen müssen dazu geeignet sein, die noch andauernden Folgen des Missbrauchs zumindest zu mindern.
Es können nur Sachleistungen bewilligt werden. Solche Sachleistungen können z.B. sein:
  • Psychotherapeutische Hilfen, soweit sie über Leistungen hinausgehen, deren Kosten die Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherungen, die Gesetzliche Unfallversicherung oder das Opferentschädigungsgesetz übernehmen.
  • Kosten im Zusammenhang mit der Aufarbeitung des Missbrauchs wie z.B. für Fahrten zum Ort des Missbrauchs oder zu therapeutischen Sitzungen.
  • Unterstützungen bei besonderer Hilfsbedürftigkeit wie z.B. Hilfe bei der Beschaffung von Heil- und Hilfsmitteln, soweit die Kosten hierfür von den sozialrechtlichen Hilfesystemen nicht übernommen werden.
  • Beratungs- und Betreuungskosten, die entstehen, wenn Betroffene Rechtsberatung oder eine begleitende Assistenz bei der Kontaktaufnahme mit Behörden und Gerichten benötigen.
  • Unterstützung von Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen, mit denen Betroffene die berufliche und soziale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erweitern oder nachholen möchten.
  • Sonstige Unterstützungen in besonderen Härtefällen.
Wenn Hilfeleistungen aus dem bestehenden Sozialrechtssystem unangemessen verzögert gewährt werden, kann der Fonds Sexueller Missbrauch in Vorleistung treten. Voraussetzung ist, dass eine Übernahme der Kosten durch den betroffenen Kostenträger erwartet wird.
Ein Rechtsanspruch auf Leistungen aus dem Fonds besteht nicht.

Wer kann Leistungen beantragen? Antragsberechtigt sind Betroffene, die als Kinder oder Jugendliche sexuell missbraucht wurden, also zum Tatzeitpunkt minderjährig waren.
Zeitliche Voraussetzung ist, dass die Tat nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland (23. Mai 1949) – auch auf dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik – und vor Inkrafttreten des Gesetzes zur Stärkung der Rechte von Opfern sexuellen Missbrauchs [(StORMG), das Gesetz wird voraussichtlich im Mai 2013 in Kraft treten] begangen wurde.



Kontaktdaten und Informationsmaterial zum Thema Heimerziehung und Anlaufstelle sexueller Missbrauch. Unter diesen Kontaktdaten sind die Expertisen und Abschlussberichte der Arbeitskreise und der runden Tische zum Thema sexueller Missbrauch und Heimerziehung in der BRD der 50-70 Jahre und der DDR bis zur Wende einzusehen und stehen zum Download bereit. Außerdem sind hier die bundesweitem Anlaufstellen für die Beratung und für mögliche Leistungen und Anträge auf Entschädigung aus den jeweiligen Fonds aufgelistet.

www.fonds-heimerziehung.de
0800 100 49 00 kostenfrei, Informationen, Liste der Anlaufstellen, Abschlussbericht, Expertisen ehemalige DDR-Heime

Runder Tisch Heimerziehung: www.rundertisch-heimerziehung.de,
Abschlussbericht, Materialbände, Expertisen der Westheime

Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt,
Mail: poststelle@tmsfg.thueringen.de,
Telefon: 0361/37-900,
Broschüre (Zu)Hören, Erfahrungen aus Gesprächen mit ehemaligen DDR-Heimkindern.

Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs, Berlin,
www.beauftragte-missbrauch.de,
www.sprechen-hilft.de,
Telefonische Anlaufstelle 0800-2255530 kostenlos



Traumafilme kostenlos zum Download:

Traumafilme: Ein Projekt von Elfriede-Dietrich-Stiftung und DeGPT
Die DeGPT produzierte gemeinsam mit der Elfriede-Dietrich-Stiftung 3 Filme zu Traumafolgestörungen. Die Filme möchten auf anschauliche Art Informationen und Wissen über mögliche Folgen von traumatischen Ereignissen und über entsprechende Behandlungsmöglichkeiten in der Gesellschaft verbreiten.
1. "Durch die Erinnerungen - Wege der Traumatherapie" - Film für Betroffene und ihre Angehörigen
2. "Wunde Seele - Trauma erkennen, Unterstützung bieten" - Film für potenzielle Unterstützer
3. "Auf einmal ist alles ganz anders - Trauma und Traumatherapie" - Film für die Öffentlichkeit

Die 3 Filme stehen auf der Website der Elfriede-Dietrich-Stiftung zum Ansehen und kostenlosem Download zur Verfügung:
www.e-dietrich-stiftung.de/das-filmprojekt.html
Traumabehandlung, Würzburg, Wuerzburg, Trauma, Franken, Behandlung, Unterfranken,Traumabehandlung, Würzburg, Wuerzburg, Trauma, Franken, Behandlung, Unterfranken, Mittelfranken